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Pranayama – Die Yoga-Atmung (4) |
Die meisten Menschen bewegen sich mit nach vorne eingefallenen Schultern. Gibt man bewußt die Schulterblätter im Rücken zusammen, ergibt sich gleichzeitig die richtige Haltung der Schultern.
Dadurch wird auch die gesamte Bauchregion von unnötigem Gewicht und Druck befreit und ermöglicht so dem Zwerchfell die richtige Bewegung und erleichtert das Atmen. Bei den anstrengenden Bedingungen des heutigen Lebens genügt das automatische Atmen nicht mehr. Viel sitzende und monotone Tätigkeiten rufen nach neuer und bewußter Atmung. Es lohnt sich, jeden Tag eine in dieser Reihe vorgestellten Atemübungen bewußt zu üben.
Brahmari Eine weitere Atemübung ist Brahmari, die Bienenatmung: Man atmet mit einem sanften Schnarchton durch die Nase ein und atmet dann langsam durch die Nase aus und mache das Geräusch einer Biene (Summton) in der Kehle. Halte dann nach zehn Atmungen den Atem an, solange das bequem möglich ist. Durch Brahmari wird die Stimme weich und melodiös, reinigt die Kehle und fördert die Meditation. |