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Meditation Quelle: Yoga Vidya e.V.- http://www.yoga-vidya.de
Ein tugendhaftes Leben zu führen, ist alleine nicht ausreichend für Gottverwirklichung. Konzentration des Geistes ist unbedingt notwendig.
Ein gutes, tugendhaftes Leben alleine bereitet den Geist als taugliches Instrument für Konzentration und Meditation vor. Konzentration und Meditation führen schließlich zu Selbstverwirklichung.
Meditation ist der einzige göttliche Weg zur Rettung, Moksha. Sie ist eine mysteriöse Leiter, die von der Erde zum Himmel reicht, vom Irrtum zur Wahrheit, von der Dunkelheit zum Licht, vom Schmerz zur Wonne, von Ruhelosigkeit zu immerwährendem Frieden und von Unwissenheit zu Erkenntnis. Von Sterblichkeit zu Unsterblichkeit.
Ohne die Hilfe der Meditation kann keine Selbsterkenntnis erlangt werden. Ohne ihre Hilfe kann man nicht in den göttlichen Zustand hineinwachsen. Ohne sie kann man sich nicht aus den Fesseln des Geistes befreien und Unsterblichkeit erlangen.
CD-Tipp: Meditation
EUR 14,80 (Incl. Mwst) - Erhältlich bei uns im Yoga Zentrum
Meditation CD Schon 10 Minuten täglicher Übung erschließen die inneren Quellen ungeahnter Kraft. Verschiedene Menschen sprechen auf verschiedene Arten von Meditation an. Daher ist es gut, verschiedene Techniken auszuprobieren. Diese CD gibt Dir Anleitungen zu sechs der wirkungsvollsten Meditationstechniken. So kannst Du sicherlich die für Dich passendste Methode herausfinden.
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Meditation
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Meditation ist das Aufrechthalten eines unaufhörlichen Flusses von Gottesbewußtsein. Alle weltlichen Gedanken sind aus dem Geist verbannt. Der Geist ist erfüllt und gesättigt mit göttlichen Gedanken, göttlichem Ruhm und göttlicher Gegenwart.
Meditation ist die siebente Stufe oder Sprosse auf der Yogaleiter. Yogis nennen es ‘Dhyana’. Jnanis nennen es ‘Nididhyasana.’ Bhaktas bezeichnen es als ‘Bhajana.’ |
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Meditation
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Sitze an einem stillen Ort in Padma, Siddha oder Sukha Asana. Befreie Dich von allen Leidenschaften, Emotionen und Impulsen. Unterwirf die Sinne. Ziehe den Geist von den Objekten ab. Nun wird der Geist ruhig, einpünktig, rein und subtil. Mit Hilfe dieses geschulten Instruments, dem disziplinierten Geist, kontempliere über dieses unendliche Selbst. Denke an nichts anderes. Laß keine weltlichen Gedanken im Geist auftauchen. Gestatte dem Geist nicht, an physische oder geistige Vergnügen zu denken. Wenn er sich auf diese Gedanken einläßt, bearbeite ihn heftig. |
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Meditation
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In der Meditation werden im Gehirn neue Furchen geschaffen und der Geist bewegt sich nach oben in den neuen spirituellen Furchen. Wenn der Geist in der Meditation fest wird, werden auch die Augäpfel fest. Ein Yogi, dessen Geist ruhig ist, hat ein festes Auge. Es gibt kein Zwinkern. Die Augen werden strahlend, rot oder rein weiß. |
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Meditation
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Zur Meditation bedarf es eines ruhigen, klaren, reinen, subtilen, scharfen, stetigen und einpünktigen Verstandes. Brahman ist rein und feinstofflich, und es bedarf eines reinen und feinstofflichen Geistes, um sich Brahman zu nähern.
Wenn man Feuer an grünes Holz legt, wird es nicht brennen; wenn man Feuer an ein Stück trockenes Holz legt, wird es sofort Feuer fangen und brennen. Ebenso wird der Mensch, der seinen Geist nicht gereinigt hat, nicht das Feuer der Meditation entfachen können. Er wird schlafen oder träumen - Luftschlösser bauen - wenn er sich zur Meditation setzt. Wer aber die Unreinheiten des Geistes durch Japa, Dienen, Barmherzigkeit, Pranayama usw. gereinigt hat, wird in tiefe Meditation eintreten, sobald er sich zur Meditation setzt. Der reine reife Geist wird sofort im Feuer der Meditation brennen. |
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Meditation
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Strenge in der Meditation die Augen nicht an. Strenge das Gehirn nicht an. Kämpfe und ringe nicht mit dem Geist. Es ist ein großer Fehler. Viele Anfänger begehen diesen schweren Fehler. Das ist er Grund, warum sie leicht rasch ermüden.
Mache keine heftigen Anstrengungen, um den Geist unter Kontrolle zu bringen. Sondern gestatte ihm lieber für einige Zeit etwas Freiheit, und laß ihn laufen und seine Kräfte erschöpfen. Der Geist wird nun zuerst wie ein ungelehriger Affe herumspringen. Schließlich wird er sich beruhigen. Dann kann der Geist auf das Lakshya geheftet werden. |
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Meditation
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Unter Aspiranten hört man manchmal die Klage: “Ich meditiere seit zwölf Jahren. Ich habe keinen Fortschritt gemacht. Ich habe nicht verwirklicht.” Warum ist das so? Was ist der Grund? Sie sind nicht in tiefer Meditation in die innersten Schlupfwinkel ihres Herzens eingetaucht. Sie haben den Geist nicht in der richtigen Weise mit Gedanken an Gott gesättigt. Sie haben kein regelmäßiges systematisches Sadhana gemacht. Sie haben die Indriyas (Sinne) nicht vollkommen gezügelt. Sie haben nicht alle nach außen gehenden Gedanken des Geistes zurück zur Mitte gebracht. Sie haben nicht den festen Entschluß gefaßt: “Ich werde jetzt in diesem Moment verwirklichen”. Sie haben nicht die vollen hundert Prozent des Geistes - den ganzen Geist - an Gott gegeben. |
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Meditation
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Verschiedene Menschen haben verschiedene Meditationserfahrungen. Es kann keine gemeinsame Erfahrung für alle geben. Es kommt an auf Temperament, Art des Sadhana, Ort der Konzentration und diverse andere Faktoren. Manche hören Melodien in den Ohren. Manche sehen Lichter. Manche erfahren Ananda, spirituelle Wonne. Manche haben sowohl Prakasha als auch Ananda. In der Meditation kann man die Erfahrung machen, daß man sich von seinem Sitz erhebt. Manche machen die Erfahrung, daß sie in der Luft fliegen. |
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Meditation
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Wer meditiert, kann nicht aktiv sein. Wer aktiv ist, kann nicht meditieren. Das ist nicht Gleichgewicht. Das ist nicht Ausgewogenheit. Die zwei Prinzipien, Meditation und Aktivität, müssen gut ausgeglichen sein. Wenn Du bereit bist, den göttlichen Anweisungen zu folgen, mußt Du jede Arbeit annehmen können, die Dir gegeben wird - auch enorme Arbeit - und sie am nächsten wieder zu verlassen bereit sein, mit derselben Ruhe, mit der Du sie begonnen hast, und ohne das Gefühl, daß Du dafür verantwortlich bist. |
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Meditation
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Meditation wirkt sehr stimulierend. Die göttliche Energie fließt frei von den Füßen des Herrn in die einzelnen Systeme des Sadhakas. Die heiligen Schwingungen durchdringen alle Zellen des Körpers und heilen seine Krankheiten. Wer meditiert, spart an der Arztrechnung.
Meditation ist sehr hilfreich, um Emotionen und Impulse zu zügeln. Wenn man die Emotionen und Launen steuern kann, wird man keine dummen und falschen Aktionen setzen. |
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