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Gruende für Misserfolge in der Meditation |
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Yoga -
Meditation
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Unter Aspiranten hört man manchmal die Klage: “Ich meditiere seit zwölf Jahren. Ich habe keinen Fortschritt gemacht. Ich habe nicht verwirklicht.” Warum ist das so? Was ist der Grund? Sie sind nicht in tiefer Meditation in die innersten Schlupfwinkel ihres Herzens eingetaucht. Sie haben den Geist nicht in der richtigen Weise mit Gedanken an Gott gesättigt. Sie haben kein regelmäßiges systematisches Sadhana gemacht. Sie haben die Indriyas (Sinne) nicht vollkommen gezügelt. Sie haben nicht alle nach außen gehenden Gedanken des Geistes zurück zur Mitte gebracht. Sie haben nicht den festen Entschluß gefaßt: “Ich werde jetzt in diesem Moment verwirklichen”. Sie haben nicht die vollen hundert Prozent des Geistes - den ganzen Geist - an Gott gegeben.
Wenn der Meditierende zehn Minuten lang göttliche Gedanken hat und dann die nächsten zehn Minuten weltliche widerstreitende Gedanken, wird er nicht zum göttlichen Bewußtsein gelangen können. Man darf nur einem Hasen nachlaufen mit Kraft, Stärke und Einpünktigkeit. Dann fängt man ihn sicher. Man darf die ganze Zeit nur göttliche Gedanken haben. Dann wird man Gott sicher bald verwirklichen.
Man darf sich nicht zu ungeduldig sofort nach den Früchten sehnen, wenn man mit der Meditation beginnt. Eine junge Dame ging hundertachtmal um den Ashwattha Baum herum, um ein Kind zu empfangen, und berührte dann sofort ihren Bauch, um zu sehen, ob ein Kind da wäre oder nicht. Das ist einfach Dummheit. Sie muß einige Monate lang warten. Genauso, wenn Du einige Zeit lang regelmäßig meditierst, wird der Geist reifen, und schließlich wirst Du Atma Sakshatkara, Selbstverwirklichung, erlangen. Eile mit Weile. |